Rudolf Dehn beigesetzt. 3. Bürgermeister Gutjahr würdigt den Verstorbenen.

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Der frühere Stadtrat und Ortsvorsitzende der Neuburger SPD, Rudolf Dehn, wurde nun im Alten Friedhof in Neuburg zu Grabe getragen. Für die Stadt Neuburg und den SPD-Ortsverein Neuburg würdigte 3. Bürgermeister Horst Gutjahr die Lebensleistung des Verstorbenen.

Es erfülle uns mit Trauer, sich von dem lieben Menschen Rudolf Dehn, dem Familienvater, dem aufrechten Genossen und ehemaligen Stadtrat, dem langjährigen Mitarbeiter der Firma Eternit und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat dieser Firma, dem Gewerkschafter und dem Freund des Kegelsports verabschieden zu müssen, so Gutjahr in seiner Trauerrede am offenen Grab. Gutjahr zitierte Romano Guardini: „Der Tod ist dem Leben nicht nur angehängt wie der Schluss eines Dramas, der so oder so ausfallen kann. Der Tod ist das Leben selbst, wie das Leben ein Sein zum Tode ist“. Und Gutjahr weiter: „Dieser Satz ist einmal so wahr, aber auch so schwer zu begreifen und einzusehen. Wir alle aber müssen das Unabänderliche hinnehmen, so gut wir eben können, tapfer und demütig zugleich.“

Im Namen der SPD Neuburg, als Vertreter des Oberbürgermeisters und im Namen des Stadtrats von Neuburg sprach Gutjahr den Familienangehörigen Mitgefühl und Beileid aus. Dehn war von 1977 bis 1983 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und von 1979 bis 1990 Mitglied des Stadtrats, Gutjahr, der Dehn schon 40 Jahre lang kannte, war in dieser Zeit Fraktionsvorsitzender der SPD. Seine Mitarbeit im Stadtrat, den Ausschüssen und in der Partei war geprägt von einem soliden Fundament der praktischen Vernunft und der Denkhaltung des Dialogs und nicht der Konfrontation, so Gutjahr. „Sein Sinn stand stets auf Verständigung, Zuhören, Aufeinanderzugehen und Kompromissbereitschaft.“ Mit dieser vorbildlichen Haltung und Gesprächskultur, habe er überzeugt, Wertschätzung erfahren, Freunde gewonnen und politische Entscheidungen maßgeblich beeinflusst, so der Trauerredner.
Gutjahr sagte „Danke und Vergelts Gott“ im Namen der vielen Menschen, die Dehn auch aus vielen anderen Vereinen kannten. Die Willy-Brandt-Medaille, die höchste Auszeichnung der SPD, habe er verdient, so Horst Gutjahr.
Pfarrer Schiller von der Neuburger Christuskirche begleitete Rudolf Dehn auf seinem letzten Weg.

 
 

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